CDU-Fraktion schnürt Investitionspaket für die Zukunft der Stadt Göttingen

| Presse

Jeweils 25 % für Sport, Schule, Klimaschutz und Straßenbau

Mit einem umfassenden Investitionspaket will die CDU-Fraktion die angekündigten Bundesmittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität gezielt für die Bereiche Sport, Schule, Klimaschutz und Straßenbau einsetzen. Dazu wird für die Sitzung des Rates am 12. Juni 2026 ein entsprechender Antrag eingebracht.

Die Stadt Göttingen soll nach aktuellem Stand rund 31,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm erhalten. Der Antrag sieht vor, die Mittel transparent und ausgewogen aufzuteilen: Jeweils 25 Prozent sollen zusätzlich in die Bereiche Sport, Schule, Klimaschutz und Straßenbau investiert werden.

„Das Sondervermögen des Bundes darf nicht in der Verwaltung versanden, sondern muss sichtbar bei den Menschen in Göttingen ankommen“, erklärt Olaf Feuerstein, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Wir wollen die Mittel gezielt dort investieren, wo der Handlungsdruck seit Jahren am größten ist: in unsere Schulen, den Sport, die Straßen und den Klimaschutz. Göttingen braucht jetzt keine weiteren Ankündigungen, sondern konkrete Projekte und schnelle Entscheidungen.“

Ein Schwerpunkt des Investitionspakets liegt auf der Sportinfrastruktur. Insbesondere im Westen Göttingens besteht seit Jahren ein erheblicher Mangel an Hallenkapazitäten für Schulen sowie den Vereins- und Breitensport. Deshalb soll geprüft werden, wie durch die Kombination von Mitteln aus den Bereichen Sport und Schule die Planung und der Bau einer dringend benötigten Dreifeldsporthalle umgesetzt werden können. Falls die finanziellen Mittel hierfür nicht ausreichen, soll alternativ die Errichtung einer Freilufthalle geprüft werden. Auch ein geeigneter Standort soll durch die Verwaltung ermittelt werden.

„Der Westen Göttingens wurde bei der Sportinfrastruktur viel zu lange abgehängt – der Mangel an Hallenkapazitäten für Schul- und Vereinsaktivitäten ist akut. In den letzten Jahren wurde viel versprochen, aber nichts eingehalten. Die Realisierung einer modernen Dreifeldsporthalle muss jetzt oberste Priorität haben. Durch die kluge Kombination der Mittel für Sport und Schule können wir das Projekt endlich finanziell absichern. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie unverzüglich den optimalen Standort prüft. Wir müssen in Göttingen endlich vom Planen zum Bauen kommen“, erklärt Dr. Ehsan Kangarani, Bürgermeister und Vorsitzender des Bauausschusses.

Darüber hinaus sieht der Antrag die Einrichtung einer interfraktionellen Antragskommission vor. Diese soll kurzfristig über Sofortmaßnahmen im Bereich Sport beraten und Vorschläge für die Vergabe der Mittel vorbereiten. Ziel ist es, Göttinger Sportvereine unbürokratisch bei dringend notwendigen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu unterstützen.

Exemplarisch genannt werden unter anderem Projekte des 1. SC Göttingen 05, des FC Grone, des RSV Geismar sowie die dringend erforderliche Asbestsanierung der Tennishalle des TSC Göttingen. Gleichzeitig wird betont, dass grundsätzlich alle Göttinger Sportvereine die Möglichkeit erhalten sollen, finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Bestehende Investitionsvorhaben in den Bereichen Kultur, Feuerwehr, Schule sowie bereits geplante Projekte der GöSF sollen von der neuen Mittelverteilung unberührt bleiben und weiterhin aus regulären Investitionsmitteln finanziert werden.

„Wir wollen endlich vom Reden ins Handeln kommen“ so Feuerstein abschließend. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Politik Zukunft gestaltet. Genau dafür legen wir mit unserem Antrag den Grundstein.“

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